Aquarell von Anna Pavesi für den Tag der Seligsprechung gemalt

Gebets- und Freundeskreis der heiligen
Gianna Beretta Molla

Sekretariat, Postfach, CH-8730 Uznach
(Tel. +41 55 / 280 39 52, Fax: +41 55 / 280 29 36)

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Gebets- und Freundeskreis Gianna
  Beretta Molla

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Biographie

 

"Das Opfer ist der Wesenskern des Christentums und des Guten, das siegt. Schmerz und Opfer läutern uns, veredeln unsere Arbeit und helfen uns, auch inmitten vieler Gefahren durchzuhalten."

(Gianna Beretta Molla, aus L'Osservatore Romano 1995, Nr. 21, S. 3)

Inhalt:
bulletKurzbiographie
bulletLebenslauf
bulletLiteratur
bulletLagepläne
 
Kurzbiographie
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Die hl. Gianna Beretta wurde am 4. Oktober 1922 in Magenta (Mailand) als zehntes von dreizehn Kindern geboren.

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Sie studierte an der Universität von Mailand und Pavia und erwarb im Jahre 1949 den Doktortitel in Medizin und Chirurgie. 1952 spezialisierte sie sich als Kinderärztin und widmete sich in Ponte Nuovo di Magenta und in Mesero den Kindern.

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Gianna Beretta heiratete Ingenieur Pietro Molla und wünschte sich eigene Kinder. Dieser Wunsch wurde ihr erfüllt. Als Mutter von drei Kindern wurde sie erneut schwanger. Kurz darauf entdeckten die Arzte einen Tumor an der Gebärmutter, der es ihr nicht erlaubt hätte, das Kind auszutragen.

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Bereit zu jedem Opfer unterzog sie sich im zweiten Monat der Schwangerschaft einem riskanten chirurgischen, operativen Eingriff und bat flehend um die Rettung ihres Kindes.

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Sie wiederholte: «Ich bin bereit zu allem, wenn nur mein Kind gerettet wird».

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Am 21. April 1962 kam ihr viertes Kind, ein Mädchen, zur Welt. Eine Woche später, am 28. April 1962 starb die heldenhafte Mutter. Sie war immer der Überzeugung, dass es «eine Sünde ist, im Mutterleib zu töten». Sie nahm ihren Tod bewusst an, um zum Leben ihres Kindes JA zu sagen.

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Bereits am 28. April 1980 wurde in Mailand das Verfahren der Seligsprechung eingeleitet, das am 21. März 1986 abgeschlossen wurde.

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Papst Johannes Paul II. bestätigte ihren heroischen Tugendgrad am 7. Juli 1991 und sprach sie am 24. April 1994 selig.

 

Lebenslauf

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Einführung

Papst Johannes Paul II. hat die bis heute in unserem Lande wenig bekannte Frau, und Mutter von vier Kindern, Ärztin und begeisterte Jungendführerin, Mitglied der Kath. Aktion in Italien, am 24. April 1994, nur dreissig Jahre nach ihrem heroischen Tod, selig gesprochen. Wörtlich sagte er:

"Es gibt keine grössere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für den anderen. (Joh 15,13) Das geschieht in einzigartiger Weise, wenn eine Mutter ihr Leben für ihr Kind hingibt, wenn sie um den Preis des eigenen Daseins dem Menschenkind, das aus ihr geboren werden soll, das Leben schenkt.

Wenn wir diese Frau als Vorbild christlicher Vollkommenheit hinstellen, wollen wir alle mutigen Mütter ehren, die sich ohne Vorbehalt der eigenen Familie widmen, die leiden, um ihre eigenen Kinder zur Welt zu bringen, und dann bereit sind, jede Mühe auf sich zu nehmen und jedes Opfer zu bringen, um ihnen das Beste weiterzugeben, was sie in sich tragen.

Wir danken euch, heroische Mütter für eure unüberwindliche Liebe.

Wir danken euch, für euer unerschrockenes Vertrauen auf Gott und seine Liebe.

Wir danken euch für das Opfer eures Lebens."

GIANNA BERETTA MOLLA -VORBILD für unsere Zeit

In ihren Heiligen gibt uns die Kirche leuchtende Beispiele von Menschen, die den Mut haben, gegen den Strom des Zeitgeistes zu schwimmen. Sie sind für uns Anhaltspunkte und lebendige, fürbittende Helfer in unseren täglichen Sorgen und Gewissensnöten.

Gianna ist in der Tat ein Vorbild für unsere Zeit, für unsere moderne Gesellschaft, die den Wert des ungeborenen Kindes nicht mehr achten und schützen will.

Gianna ist eine normale Frau ihrer Zeit. Sie liebt ihren Mann, ihre Kinder und ihren Beruf als Ärztin. Sie zeichnet sich nicht durch besondere mystische Gnaden oder asketische Frömmigkeitsformen aus. Ihr Leben ist das einer guten Ehefrau und Mutter, sowie einer gewissenhaften, christlichen Ärztin.

Doch etwas besonderes zeichnete sie aus:

Es ist ihre grosse Liebe zu JESUS CHRISTUS, gegenwärtig in der hl. Eucharistie — den unerschütterlichen Glauben an die Vorsehung Gottes und die Liebe zur Gottesmutter

Hier wächst ihr die Kraft in der grossen Prüfung ihres Lebens, ihr eigenes Leben hinzugeben für das ihres ungeborenen Kindes.

GIANNA liebte als Ärztin besonders die werdenden Mütter, die Neugeborenen, und nahm sich auch der Betagten an. Den Müttern, die vor der Geburt standen, machte sie Mut: Sie wirkte ansteckend in ihrer Freude am Kind als Gabe Gottes und als wunderbares Geschenk der ehelichen Liebe. Mehrmals konnte sie durch ihre positive und Iebensbejahende Einstellung eine Abtreibung verhindern.

Gianna und ihr Ehemann Pietro wussten die Ehe als wunderbares Geschenk Gottes an die Menschen zu schätzen und wollten sie ganz im Sinne Gottes auch leben.

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Sie starb für das Leben — sie liebte bis zur Vollendung

Im zweiten Monat der Schwangerschaft ihres vierten Kindes entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter, der rasch wuchs und das Wachstum des Kindes gefährdete. Im festen Vertrauen auf die göttliche Vorsehung entschied sie, man möge nur den Tumor entfernen. Die sehr schwierige Operation verlief erfolgreich, doch weitere Komplikationen waren vorauszusehen.

Man darf nicht glauben, der Entschluss, das Kind um den Preis ihres Lebens zu retten, sei Gianna leicht gefallen. Sie liebte ihre drei Kinder zärtlich, sie liebte ihren Mann aus ganzem Herzen, vor allem aber liebte sie das Leben. In ihren schönsten Jahren gehen zu müssen, einen Witwer und drei kleine Halbweisen zurückzulassen — oder sogar vier mit dem Kind, das sie erwartete — war eine heldenhafte Entscheidung.

Am 20. April 1962 — es war Karfreitag — trat sie in die Geburtshilfliche Klinik ein. Am Karsamstag kam ihr viertes Kind, Gianna-Emanuela zur Welt. Leider verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zusehends. Am 28. April 1962, im blühenden Alter von 40 Jahren verstarb GIANNA BERETTA MOLLA. Ihre letzten Worte waren: JESUS ICH LIEBE DICH.

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Der Weg zur Seligsprechung

Als das beispielhafte Leben und heroische Sterben von Gianna bekannt wurde, begannen viele Menschen, sie in verschiedensten familiären Sorgen um ihre Fürbitte anzurufen und haben schon oft auch ihre spürbare Hilfe erfahren.

Als Familienmutter gewann GIANNA besonders das Vertrauen der Ehefrauen und sie erwies sich als Helferin bei gefährdeten Schwangerschaften, gefahrvollen Geburten und ehelichen Problemen.

Vor allem hat Gianna schon mehreren werdenden Müttern die Kraft erbeten, JA ZU IHREM KIND ZU SAGEN und auch Schwierigkeiten und Risiken im Vertrauen auf Gottes Hilfe durchzustehen.

In Gianna Beretta Molla wird eine beispielhafte Frau ausgezeichnet. Eine in der Kirche engagierte, junge Frau und glückliche Mutter, die ihr Leben opferte, damit das Mädchen, das sie in ihrem Schosse trug, leben konnte. Sie erreichte ein solches Mass an Nächstenliebe, dass sie es aus freien Stücken und wohlüberlegt vorzog, ihre Leben zu opfern, um damit das Leben ihres vierten Kindes zu retten.

Literatur:
bulletHildegard Brem OCist, In der Freude der Liebe - Gianna Beretta Molla. Maria Roggendorf 1998. [ISBN: 3-901297-10-3]
bulletArbeitsgruppe zur Seligsprechung von Gianne Beretta Molla (Hg.), Gianna Beretta Molla: Ein Weg der Heiligkeit. Mailand 1994. [ISBN: 88-8025-012-4]
Lagepläne

Lageplan von Mesero (169 KBytes)

Ortsplan von Mesero mit den Sehenswürdigkeiten (177 KBytes)

 

 

Letzte Aktualisierung: 18.05.2004